Weltmeisterschaft und zur ASI-Europameisterschaft 2010.
Der Wettbewerb findet (wie die Weltmeisterschaft) alle drei Jahre statt.
Beim letzen Wettbewerb zum Besten Sommelier Österreichs, der am 20.und 21. April 2006 in Feldkirch stattgefunden hat, siegte der Tiroler Aldo Sohm vor Gerhard Retter, damals Sommelier im Berliner "Adlon" übrigens mit nur einem Punkt Abstand. Dieser nationale, hochkarätige Wettbewerb bietet engagierten Sommeliers die Möglichkeit, ihr Wissen auf höchstem Niveau zu messen, viele Erfahrungen zu sammeln und wertvolle Kontakte zu Kollegen und Top Betrieben zu knüpfen. So glänzt Aldo Sohm heute als einer der weltbekanntesten Sommeliers im New Yorker Top-Restaurant ?Le Bernadin?. Gerhard Retter hat 2008 das Adlon verlassen, nachdem er Auszeichnungen wie den Mätre des Jahres 2007 (Gault Millau), Mätre des Jahres Berliner Meisterküche (2007), 1. International Service Award (BÄ–G) und den Mätre des Jahres Deutschland (Aral) nur so sammelte. Heute hat er sich mit dem Restaurant "Zur Fischerklause" in Lätjensee bei Hamburg selbständig gemacht. Gerhard Retter tritt auch in diesem Jahr wieder zum Österreich-Wettbewerb an.
Hohe Ansprüche an die hochkarätigen Teilnehmer. Der Wettbewerb fordert von den Teilnehmer enormes Wissen und Können. An zwei Tagen müssen sie sich theoretischen Fragen zu Themen wie "Ätnologie", "Ampelographie", "Geographie" und Weingesetze der Welt stellen. Allgemeine Getränkekunde gehört ebenso zum abgefragten Wissen, wie Fragen zu den Themen Käse, Kaffe, Tee, Zigarren oder Bier. Der Sommelier, als Berater in Fragen des Genusses, muss sich heute in all diesen Fachgebieten auskennen. Bewertet werden die Teilnehmer von einer Jury, die aus den Präsidenten der Landesvereine oder deren Stellvertretern besteht.
Im praktischen Teil geht es natürlich einerseits um das gro?e Thema "Blindverkostung" andererseits um den mindestens so wichtigen Bereich "Service am Gast". 2006 galt es hier beispielsweise neben der Weinempfehlung zu einem 5-Gang-Menü auch, ausländischen Gästen am Tisch in ihrer Landessprache eine Flasche Champagner und einen dekantierten Rotwein zu servieren und alle Fragen der Gäste kompetent zu beantworten. In diesem Jahr wird der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben eher gesteigert werden. Die genauen Fragen und Aufgaben für den Wettbewerb in diesem Jahr sind natürlich noch streng geheim.
Der Kreis der Teilnehmer ist in diesem Jahr sehr interessant, hochkarätige "alte Hasen" haben sich ebenso angemeldet wie ehrgeizige junge Talente. Außerdem stellen sich in diesem Jahr vier Damen dem Wettbewerb, ein Umstand der die Präsidentin des Österreichischen Sommelierverbandes Annemarie Foidl natürlich ganz besonders freut. Neben der Teilnahme an der Welt- bzw. Europameisterschaft gibt es für die Teilnehmer des Wettbewerbs 2009 auch noch weitere attraktive Preise zu gewinnen. So sponsert beispielsweise "Del Fabro" für die drei Erstplatzierten der Österreich-Ausscheidung jeweils einen Introductory Sommelier Course (www.mastersommeliers.org/course/intro ). Der Österreichische Sommelierverband mit seinen Partnern Weinviertel, Mittelburgenland, Ä–WM , Del Fabro, Nespresso, Congress Catering und der Messe Graz freuen sich schon, für die engagierten Talente in der Österreichischen Sommelierie einen spannenden Wettbewerb zu veranstalten. Das Programm des Wettbewerbs: Halbfinale: 1. Oktober im Lipizzanergestüt Piber (8580 Köflach, www.piber.com) Finale: 2. Oktober auf der Grazer Herbstmesse - öffentlich, Publikum willkommen Der Erstplatzierte vertritt Österreich bei der Weltmeisterschaft der ASI 2010 in Chile.